Hast Du eine Taube in Not?

Achtung: Aufnahmestopp!!!

 

Wir haben keine Kapazitäten mehr, um in Not geratene Tauben aufzunehmen.

Daher haben wir leider einen AUFNAHMESTOPP.

 

Bei Notfällen, die über unsere E-Mail-Adresse gemeldet werden, stehen wir beratend zum weiteren Vorgehen zur Seite. 

Bitte Fundort und Foto als Anhang mit beifügen, damit wir eine Ersteinschätzung vornehmen können.

 

Bitte denke daran:

Verlässt Du die Stelle direkt nach der Meldung ohne Sicherung, dann ist die offensichtlich kranke, verletzte oder geschwächte Taube einer großen Gefahr ausgesetzt und kann häufig nicht mehr so leicht gefunden werden.

Also bitte sofort selbst sichern!

 

Weiter unten findest du Tipps zur Sicherung.

 

Bitte habt Verständnis für unsere ehrenamtlich arbeitende Tierschutzorganisation und versucht selbstständig eine eventuell notwendige Fahrt für das hilfebedürftige Tier zu organisieren. 

 

 

Bitte wendet Euch bei Notfällen an folgende Stellen:

Vogelkundige Tierärzt*Innen in unserer Nähe:

  • Kleintierpraxis Dr.Fenske

    Osterrade 6a

    21031 Hamburg

    Tel.: 040 72 10 40 40

  • Dr. Susanne Elsner und Oliver Peter

    Dr. Schmoock-Wellhausen

    Rothenbaumchaussee 195

    20149 Hamburg

    Tel.: 040 45 17 72

  • Dr. med.Anja Petersen

    Tierarztpraxis für Kleintiere und Vögel

    Lüneburger Str.65

    29614 Soltau

    Tel.: 05191 97 67 37

 

 

Auf der Seite der Wildvogelhilfe.org findet Ihr Adressen von Auffangstationen über eine Suchmöglichkeit nach Postleitzahlen.

 

 

Bei Brieftauben bitte auf der Homepage des Verbands Deutscher Brieftaubenzüchter informieren.

Brieftauben haben zweierlei Ringe an den Füßen: 

  •  einen bunten Verbandsring (bei deutschen Tauben je nach Jahrgang rot, gelb, blau, grün oder hellgrau)  mit  Identifikationsnummer

  •  einen meist schwarzen Ring mit Telefonnummer des Eigentümers

 

 

Danke, dass Du weiterhin nicht wegschaust!

 

Habe keine Scheu: Tauben übertragen keine Krankheiten!

 

Eine Taube in Not erkennst Du daran, dass sie

  • eine offensichtliche Verletzung hat, z.B. an den Flügeln oder Beinen

  • Verschnürungen an den Beinen hat

  • sich aufplustert, nicht wegfliegt oder sich nicht wegbewegt, wenn man sich ihr vorsichtig nähert

  • sich einfach in die Hand nehmen lässt

  • im Dunkeln auf dem Boden sitzt/schläft

  • neurologische Auffälligkeiten hat, z.B. taumelt oder umfällt

  • sie eine Brief- oder Zuchttaube ist, (oft erkennbar an der Beringung an den Beinen)

  • es eine Jungtaube ist, die sich in einer gefährlichen Situation befindet (Autos, stark frequentierte Fußgängerzone)

  • es sich um ein auf dem Boden liegendes Küken handelt

     

So sicherst du eine Taube:

  • Mit beiden Händen die Flügel der Taube umschließen und sie hochheben.

  • Zur Sicherung reicht ein Stoffbeutel. Bitte keine Plastiktüte! Die Taube könnte sonst ersticken. Hast Du keinen Stoffbeutel zur Hand, bitte Passanten um Hilfe oder frage in einem Geschäft in der unmittelbaren Nähe nach einem Karton. Mit einem Schlüssel bohrst Du dann von innen nach außen Löcher hinein. 

  • Falls vorhanden, kannst du Küchenkrepp als Unterlage verwenden und ein aufgerolltes Handtuch als Nest.

  • Dunkelheit beruhigt die Tiere. Darum kann der Karton geschlossen und an einen ruhigen und warmen Ort gestellt werden, bis Du das weitere Vorgehen geklärt hast.

  • Der Taube erst nach Absprache Wasser anbieten oder füttern.

Küken auf Bahnsteig
aufgeplusterte Taube